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Liebe Wimmerrickser und solche, die es werden möchten,

ja, "Labyrind" war die Lösung der Frage des Monats... -Wie heißt ein Rindvieh, das den Ausgang nicht findet- und keiner kam auf die Lösung. Daher habe ich mich entschlossen dem ersten, der auf die Frage geantwortet hat (wenn auch falsch) die Weihnachtswimmerrick-Postkarten zu schenken. Nur so viel, die schnellste Antwort kam aus Berlin von Gerhard Winterle, Konzertagentur Rampensau.

Die Veranstaltung "Wenn das Leben Abschied nimmt, Medizin und Musik im Gespräch" zusammen mit Lou Bihl und Pfarrer Pascal Würfel war sehr bewegend für alle und sehr nachhaltig im Sinne von Gedankenimpulsen. Die große Anzahl von Besuchern und die anschließende Diskussion zeigte, das Thema Assistierter Suizid ist trotz aller Abschreckung ein aktuelles Thema, das uns noch lange begleiten wird. Lou und ich sehen weiteren gemeinsamen Auftritten mit großem Interesse entgegen.

Am 15. November 20:00 Uhr, in der Emmauskirche, Königsberger Str. 35, Karlsruhe- Waldstadt gibt es eine Premiere, nicht nur des Stückes "Ein unverschämtes Vergnügen" sondern auch für mich als Gitarristen und nicht als Liedermacher. Das Leben von Paula Modersohn-Becker wird szenisch nacherzählt und ich sorge für den musikalischen Rahmen. Es war eine Herausforderung, der ich mich gerne gestellt habe. Nachdem die Regie und die Schauspieler*innen (schön, wenn man mit einem Sternchen Leute aufregen kann) sehr zufrieden mit meiner Arbeit waren und sind, hoffe ich, dass auch das Publikum unsere Begeisterung teilen wird. Wir freuen uns auf euch.

Dass ich dem ewigen WACHSTUM kritisch gegenüber stehe, begründe ich mit meinem Wimmerrick des Monats.

Es grüßt euch zufrieden, ent- und gespannt auf alles, was noch kommt

Rainer Markus Wimmer

Gemeindehaus Neureut, "Wenn das Leben Abschied nimmt."

Jetzt mache ich Theater... nur musikalisch.

Meine Termine unter Termine wo sonst!


Der Wimmerrick des Monats

Wachstum und Innovation

Der Erde Probleme sind weithin bekannt:
Von allem zu viel in Meer, Luft und Land.
Nur eines nimmt ab, die Vielfalt der Arten.
Wachstum und Gier haben bessere Karten.
Die Lösung soll sein, gehört habt ihr’s schon:
„Wir brauchen Wachstum und Innovation.“
Doch wenn mich mein Gedächtnis nicht prellt,
Dann hatten wir beides global auf der Welt
In einem Maße, wie nie dagewesen.
Als Beispiel sei genannt, die Chinesen.
So stellt sich die Frage, ganz unbequem:
Warum gibt es dann überhaupt das Problem?



© Rainer Markus Wimmer

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