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Liebe Wimmerrickser und solche, die es werden möchten,
hier meine Gedanken zu Religion und Götter, ausgelöst durch den Tod des Papstes Franzikus und alles drumherum.
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In einer Barackenwand im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen bei Linz ist der bittere Satz eines damaligen Häftlings eingeritzt: "Wenn es einen Gott gibt, dann soll er mich um Verzeihung bitten"...sacken lassen.
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Diese Grundsatzfrage wird wohl ernst nach dem Tod final beantwortet. Dann muss man nicht mehr glauben, man weiß es. Aber keiner der Verstorbenen berichtet uns darüber und derer gibt es jede Menge. Nicht ein einziger hat es aus dem Jenseits ins Diesseits geschafft, um uns Bericht zu erstatten. Merkwürdig bei dem Forschungsdrang der Menschheit. Dieser stirbt scheinbar mit.
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Ich frage mich dann immer: Wo waren die Götter als noch die Dinos die Welt beherrschten? Hat der eine schon damals seinen Sohn auf die Erde geschickt? Wenn ja, dann wurde er bestimmt nicht gekreuzigt. So was machen nur wir Menschen, die Krönung der Schöpfung.
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Alle Religionen verkaufen eine Ware (Paradies, ewiges Leben, etliche Jungfrauen -Achtung frauenfeindlich- usw.), die sie nie liefern müssen bzw. erst dann liefern, wenn das Reklamieren sehr schwierig bzw. unmöglich ist, siehe oben.
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Müsste z. Bsp. Mercedes seine Automobile erst ihm Jenseits ausliefern wäre das ein super Geschäftsmodell. Gleicher Umsatz und keine Kosten für Material und Arbeiter. Die Börse wäre begeistert und der Umwelt wäre es auch zuträglich.
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Na ja, der nächste Papst kommt bestimmt und gegen den Glauben ist bekanntlich kein Kraut gewachsen.
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Nach weit über 10.000 Jahren "Götterherrschaft" und des derzeitigen Zustandes der Welt und unserer Hochkultur, es mal 10.000 Jahre ohne Götter zu versuchen. Ob es dann besser wird, kann ich nicht garantieren aber ein Versuch wäre es wert.
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Soweit mein ungöttlicher Rat, göttlichen gibt es ja zur genüge.
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Zurück zum hier und jetzt.
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Bürokratie hin oder her. Eine Rezension in einem Amtsblatt ist amtlich und damit unanfechtbar. Danke Amtsblatt Rheinstetten, siehe unten.
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Durch meinem Auftritt im Schwertkeller Rastatt hat sich eine tolle Zusammenarbeit mit zwei Kollegen ergeben. Anton von Funkendrang und Andreas Nock. Wir drei spielen am 27.9. in Das Kellertheater Raststatt.
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Pressetext (Bild siehe unten):
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Ein Trio, in dem jeder einzeln spielt, aber, die Drei trotzdem gemeinsame Sache machen…nämlich Lieder. Das musikalische Geschichtenerzählen hat eine sehr lange Tradition. Die Geschichten sind vielfältig wie das Leben und die Interpreten so unterschiedlich wie Menschen eben sind. Diese „Dreiklanglichkeit“ macht diesen Abend zu einem besonderen, abwechslungsreich, unterhaltsam und einmalig besser gesagt dreimalig. Da bekommt das Wort sinnvoll -im Sinne voll auf die Sinne- eine ganz neue Bedeutung.
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Es ist schon ein tolles Leben was ich habe. Neue Kontakte, wunderbare Begegnungen, tolles Publikum und immer wieder Überraschungen. Soll ich jetzt Gott sei Dank sagen?
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Es grüßt euch in göttlicher Unsicherheit
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Toller Artikel im Amtsblatt Rheinstetten, damit ist es amtlich.
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Drei Macher-Lieder mit (v. li.) RMW, Anton von Funkendrang und Andreas Nock.
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Meine Termine unter Termine wo sonst!
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Der Wimmerrick zum Mai
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Die Götter, die vom Mensch ersonnen,
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haben an Gewicht gewonnen,
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wenn sie nutzten ihre Macht
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und sich Regeln ausgedacht.
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Die Vielfalt derer ist sehr groß
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so ist des Menschen bitt’res Los:
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Egal an welchen Gott er glaubt,
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vieles ist schlicht nicht erlaubt.
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Die Regeln sind zwar festgeschrieben -
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von Buch zu Buch jedoch verschieden:
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Beim einen hat man nur ein Weib,
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der andere bietet Zeitvertreib
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im Harem mit sehr vielen Frauen
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welchem soll man denn vertrauen?
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Wann darf man essen welches Fleisch?
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Wer ist unfehlbar und weiß,
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was der Götter Wille ist,
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was ist gut, und was ist Mist?
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Wenn diese Götter sich mal träfen
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und ausführlich dabei besprächen
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Mein Gott, da wär ich gern dabei.
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Weitere
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