Rainer Markus Wimmer

Ich (seit1953) erinnere mich noch sehr gut an meinen ersten Gedanken. Der war so faszinierend, dass ich beschloss immer nachzudenken. Dazu wuchs mein Interesse an der Musik und die Begeisterung für Wecker/Hirsch/Sulke/ Kreisler - eigentlich für alle Liedermacher-, wie das damals noch hieß. Die haben auch alles beobachtet und sich darüber Gedanken gemacht.

Und so kam es, dass auch ich meine Gedanken benotete.

Irgendwann waren es zu viele für meinen Kopf. Bevor er drohte zu platzen, habe ich die Lieder lieber auf eine LP gebannt: „Liederlich“ (1982).

Und immer, wenn es im Oberstübchen wieder zu voll wurde, folgten weitere CDs: „Visionen“ (1989), „AllerHand“ 1997, „Überall“ (2001), „Kunterbunt“ (2005), und aktuell „Mit 60“ (2013).

Aus meinen unbenoteten Gedanken werden kleine Gedichte, meine Wimmerricks: Diese finden sich seit Mai 2014 in Buchform:

Wimmerricks, - Wortdissens im Konsens, Nonsens, Gedichte-.

Meine aktuelle CD „Mit 60“ auf lautleisen Noten entstand unter dem Motto:

Jugend musiziert bis ins hohe Alter.

 Philosophisches, alters bezogenes, politisches und „was einem so einfällt mit 60“ habe ich rhythmisch akzentuiert und wortgewaltig niedergeschrieben. Das mit dem Interesse an allem und das Nachdenken hört halt mit 60 nicht auf.

Tja, und aktuell geht mir auch schon wieder einiges durch den Kopf ...abwarten und nicht nur Tee trinken.